Fleischbeschau (ca 45% NSFW)

An sich ist dieser Blog relativ unschuldig, aber in Zeiten von PC, Feminismus und anderen aufgebauschten Lifestyleentscheidungen muss man ja ein bisschen "vorsichtig" sein.
Darum die kleine NSFW-Warnung.
Wer allerdings weibliche Oberschenkel betrachten kann, ohne sich dadurch in irgendeiner weise persoenlich angegriffen zu fuehlen, sollte hier kein Problem haben.

Durch einen Zufall habe ich ueber Twitter erfahren, dass es eine kleine Ausstellung zum Thema "Oberschenkelfotografie" in der Naehe meiner Arbeitsstelle geben soll.
Da mir die Beispielbilder sehr gut gefallen haben und auch der Eintrittpreis von nur 500 Yen (knapp 4 Euro) nicht wirklich ins Gewicht faellt, habe ich meiner Freundin gesagt, dass ich das gerne anschauen will.
Nachdem sie dann auch die Infoseite (japanisch) dazu angeschaut hat wollte sie mitkommen und darum haben wir das Ganze auf einen freien Tag verlegt und mit einem Date rund um Asakusa verbunden.



Der kleine Ausstellungsraum war schnell gefunden und man wurde direkt von einer Masse an schoen fotografierten Oberschenkeln begruesst.
Erwartungsgemaess war der Grossteil der Besucher maennlicher Natur, auch wenn es zu meinem Erstauen alles Herren im Universitaetsalter waren; ich hatte mit wesentlich aelteren Herrsachaften gerechnet.
Mit meiner Freundin waren zu dem Zeitpunkt genau drei Frauen im Raum.

Der groesste Pluspunkt der Ausstellung war wohl, dass fotografieren erlaubt war; so durfte man sich ein paar Souveniers mitnehmen ohne das grosse Fotobuch kaufen zu muessen.
Die Bilder selbst waren alle wunderbar in Szene gestellt: ein Paradies fuer Beinfetischisten und solche, die es noch werden wollen.
Es wirkte nicht billig, sondern wie eine Lobpreisung an formschoene Oberschenkel.

Eine Auswahl der Bilder gibt es in meinem kleinen Album hier.

Nach der wunderbaren Fleischbeschau ging es fuer uns weiter zum grossen Touristentreffpunkt "Kaminarimon" , wo wir uns schon seit laengerer Zeit fuer eine Eisdiele interessierten, die Mattcha-Eis anbietet.
Das Besondere an diesem Laden ist, dass es Mattcha-Eis durchnummeriert von Nr.1 bis Nr.7 gibt, wobei der Anteil von Mattcha von 1 bis 7 jeweils zunimmt.
Neben dem Gruentee gibt es auch noch andere japanische Teesorten als Eis.
Entschieden habe ich mich fuer Nr.4 , also relativ Mittig, und schwarzen Sesam und meine Freundin fuer die Nr.7 und Genmaicha.
Alle 4 Sorten waren sehr lecker und selbst Nr.7, das wirklich fast ausschliesslich aus Mattcha bestand, hatte einen sehr guten Geschmack und gehoert bisher zu den besten Mattcha-Eissorten, die ich gegessen habe.



Zum Abschluss der kleinen Asakusa-Expedition wusste meine Freundin noch von einem Neueroeffneten Kaufhaus, das sich rein aus japanischen Guetern zusammensetzt.
Von Haushaltsgegenstaenden, ueber regionale Leckereien gibt es im "Marugoto Nippon" auch einige Restaurants.
In einem dieser Restaurants haben wir uns dann ein leckeres Abendessen gegoennt.
"Kurogewagyu", eine japanische Rinderrasse, die ein sehr leckeres Steak abgibt.
Der Preis ist zwar etwas hoeher als anderes Fleisch, aber der Geschmack macht das ertraeglich.



Es wurden zwar zwei Dips dazu gereicht, aber das Fleisch alleine hatte schon einen so ausgezeichneten Geschmack, dass es die gar nicht gebraucht haette. 
Lediglich der gute Umeshu hat das ganze noch etwas abgerundet.

Damit war ein weiterer gelungener freier Tag abgeschlossen und sowohl die Augen, als auch der Magen haben ihre wohlverdiente Portion Fleisch abbekommen.
Ich hoffe auf weitere tolle Ausstellungen wie die "Welt der Oberschenkelfotografie"

Kommentare