Ramen

Was für die Deutschen die Nudelsuppe ist, ist für die Japaner Ramen.
Ursprünglich aus China kommend, wurde es im Laufe der Zeit an den japanischen Geschmack angepasst und in die Liste essenzieller japanischen Lebensmittel aufgenommen.
Sowohl die Nudeln selbst, als auch die damit gefertigten Nudelsuppe werden Ramen genannt und könnten locker in unter der Kategorie Fast food gelistet werden.

Neben den klassischen Sorten wie Tonkotsu, Shio, Shoyu und Miso gibt es mittlerweile eine weite Palette an interessanten Ideen.

Einen kleinen Einblick in die Ramenwelt gibt z.B das "Ramenmuseum" in Shin-Yokohama, einer Stadt die dem Stil der Showa-Ära nachempfunden ist und neun Ramenshops beherbergt.


Da man auf einmal nicht alles durchtesten kann bieten die Shops auch Miniportionen an, um mehrere Richtungen testen zu können.
Ich habe mir zwei Läden ausgesucht, die zeitlich limitiert sind und nicht typisch japanische Ramen anbieten.

Der erste war ein italienischer Shop, der Ramen und Spaghetti unter eine Haube bringt.
Es ist nach wie vor Ramen, aber die Nudeln sind näher an italienischen Pasta als am japanischen Original.


Der zweite Shop war ein Deutscher.
Hier war die Suppe auf Misobasis, aber das Miso wurde zuvor gebraten, was der Suppe eine rauchige Note beschert hat.
Wo die italienische Version noch recht normal war, hat die deutsche Version eine wirklich neue Erfahrung geschaffen.



Abseits des Museums gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten diverse Sorten zu probieren.
In den letzten Monaten habe ich zum Beispiel Ramen auf Garnelen Basis oder auch auf Yuzu Basis, einer japanischen Zitrusfrucht, probiert.
Dank TV lernt man auch immer wieder Neues kennen.

Hier noch eine kleine Auswahl leckerer Ramen.


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