Der Weihnachtsmann

In chronologisch falscher Reihenfolge gibt es noch einen kurzen Eintrag zur Weihnachtszeit.

An sich gibt es nicht allzu viel zu erzaehlen, da Weihnachten in Japan nicht den Stellenwert hat wie in Deutschland, aber wenn es etwas zu feiern gibt nimmt man das in Japan gerne mit.
Zwar gibt es keine freien Tage per se, aber meine freien Tage und der Firmenurlaub sind dieses Jahr genau auf den 26ten und die folgenden Tage gefallen.
Bis zum 25ten wurde also noch hart gearbeitet und die Werkstatt zum Jahresende sauber geputzt und am Abend des 25ten ging es direkt zu einem Date mit meiner Freundin.
Da meine Freundin ein Freund simpler Gaumenfreuden ist und gar nicht wirklich auf ueberteuerte Schickimicki
Restaurant steht, hat sie sich ein kleines Restaurant mit All you can Eat buffet ausgesucht.
Beim sogenannten Kushiage holt man sich diverses Fleisch, Gemuese und dergleichen, steckt es in Panadebund frittiert es im im Tisch eingelassenen Frittierfett.


Dass ich zur Zeit frittiert es nicht mehr sehen kann versteht sich dabei wohl von selbst.

Nachdem ich dann mein Geschenk uebberreicht habe ging es auch wieder nach Hause und der Abend wurde privat fortgefuehrt.

Da es zur Zeit ziemlich kalt ist und die japanischen Wohnungen gefuehlt kaelter sind als es draussen ist, hat sich meine Freundin fuer ein praktisches Geschenk entschieden und ist mit mir in den Elektrohandel gefahren.
Eine silberner Heizofen auf Keroainbasis sollte unser Fahrschein ins gemeinsame Glueck werden.


In edlem Silberber erstrahlt das neue Familienmitglied und waermt nicht nur unsere Herzen, sondern auch unsere kalten Glieder.
Die 15 Minuten Fussweg mit dem 18L Kerosintank nehme ich dabei gerne in Kauf.
Ich habe zwar in der Wohnung eine Klimaanlage, aber die bringt einfach keine Waerme ins Zimmer und kostet somit Geld ohne dass es etwas bringt.

Jetzt ist alles gut und wir koenen endlich ohne Zaehneklappern auch den Sound zum TV Programm verstehen.

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